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Wehr musste Haus brennen lassen PDF Drucken
Freitag, den 23. Juli 2010 um 10:22 Uhr

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SCHWERINSDORF - Weil sich auf dem Dach eines fast neuen Wohnhauses in Schwerinsdorf (Samtgemeinde Hesel) eine Photovoltaikanlage befand, mussten gestern Vormittag rund 70 Feuerwehrleute beinahe tatenlos zusehen, wie das Gebäude ein Raub der Flammen wurde.

„Das Risiko, bei dem Löscheinsatz einen elektrischen Schlag zu bekommen, war einfach zu groß“, sagte Einsatzleiter Sirke Siebens der OZ: „Wir mussten das Haus kontrolliert abbrennen lassen.“

 

Gegen 10.20 Uhr hatten Nachbarn den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Bewohner waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nach Angaben von Sirke Siebens war das Feuer ein zunächst harmloser Zimmerbrand, vermutlich ausgelöst durch einen Holzofen. Die Flammen breiteten sich jedoch rasend schnell aus. Wegen der Solaranlage auf dem Dach sahen die Verantwortlichen keine Möglichkeit zum Löscheinsatz. Das Haus ist völlig unbewohnbar; zur Schadenshöhe sowie zur Brandursache kann die Polizei derzeit keine Angaben machen. Personen wurden nicht verletzt. Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen räumte ein, dass er im Moment keinen Rat für den Umgang mit brennenden Solardächern habe: „Da muss mit großer Vorsicht herangegangen werden“, sagte Eyhusen.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juli 2010 um 10:36 Uhr